VfL Winterbach - Herren 3 | 9:4
VfL Winterbach | Herren 3 |
1. Huber, Martin | 1. Schraube, Johannes |
| 2. Kröger, Torsten |
| 3. Strobel, Jens |
| 4. Nessler, Leo | 4. Geser, Michael |
| 5. Halbauer, Werner |
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| 6. Heissenberger, Steffen |
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Am vergangenen Spieltag musste unsere dritte Mannschaft auswärts eine 9:4-Niederlage hinnehmen – trotz zahlreicher enger Matches und teils starker Leistungen. Gastgeber war eine solide und kämpferisch auftretende Mannschaft, gegen die unser Team bis zum Schluss dagegenhielt, am Ende jedoch nicht die nötige Durchschlagskraft in den entscheidenden Momenten hatte.
Der Start in die Partie verlief nicht optimal. In den Doppeln konnten lediglich Geser/Illi punkten – sie bezwangen Halbauer/Heissenberger nach vier Sätzen mit 3:1. Die anderen beiden Oeffinger Doppel – Schraube/Kröger sowie Strobel/Kauffmann – mussten sich in umkämpften Partien jeweils geschlagen geben, wobei besonders das Doppel 1 mit 2:3 knapp an den Gastgeber ging.
In den Einzeln verlor Torsten Kröger nach einem 2:0-Führung gegen Martin Huber, er verlor jedoch unglücklich in fünf Sätzen. Johannes Schraube überzeugte mit einem klaren 3:0-Erfolg über Malte Schwarz, und auch Michael Geser ließ Christof Bango beim deutlichen 3:0-Sieg keine Chance – damit konnte Oeffingen zum 3:3 ausgleichen.
Danach wechselten sich Höhen und Tiefen ab: Während Kauffmann mit einem starken 3:0 gegen Halbauer zum 4:4 punktete, mussten Strobel und Illi trotz engagierter Leistungen enge Matches abgeben. Vor allem Illi zeigte gegen Heissenberger großen Kampfgeist, verlor aber im Entscheidungssatz knapp mit 10:12.
Die zweite Partie von Schraube gegen Huber war erneut ein Krimi – wieder ging es über fünf Sätze, erneut mit dem besseren Ende für den Gastgeber. Auch Kröger, der im ersten Einzel noch so stark aufspielte, musste sich im zweiten Aufeinandertreffen mit Schwarz klar in drei Sätzen geschlagen geben. Am Ende setzte sich die Heimmannschaft mit zunehmender Sicherheit durch und baute die Führung auf 9:4 aus.
Trotz des deutlichen Endstands täuscht das Ergebnis über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg: Mit einem Ballverhältnis von nur 468 zu 488 (Oeffingen zu Winterbach) war das Spiel enger, als es scheint. Fünf der 13 gespielten Matches gingen über die volle Distanz, vier davon verloren wir – ein entscheidender Faktor.
Auch wenn es am Ende nicht für Punkte reichte, zeigte unsere Mannschaft phasenweise sehr gutes Tischtennis. Mit etwas mehr Spielglück und Konstanz wäre ein deutlich knapperes Ergebnis möglich gewesen. Für die kommenden Partien heißt es nun: an die guten Ansätze anknüpfen, cleverer in den entscheidenden Momenten agieren – dann ist der nächste Sieg nur eine Frage der Zeit.
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